Das Ganze in Deutschland? Unmöglich =P.
Über mich
- Tamara
- Hội An, Quảng Nam, Vietnam
- Am 16.08.2009 werde ich für ein Jahr nach Vietnam in eine Stadt namens Hội An gehen (Fotos oben) und dort bei Reaching Out, einem Fair Trade Store arbeiten. Da die Stadt als Weltkulturerbe wirklich wunderschön ist und direkt am Meer liegt, ihr das also unbedingt sehen müsst ;) freue ich mich schon auf alle die mich dann dort besuchen kommen =)=).
Donnerstag, 10. September 2009
Invasion der Killerputzfrau
Seit ungefähr drei Stunden sitze ich hier auf dem Gang, lese, rede und surfe im Internet. Mein eigentlicher Plan für heute war, den Tag im Bett zu verbringen, letztendlich habe ich doch noch Sinitus bekommen ;-). Oh Wunder. Warum also mit Halstuch auf dem Gang? Ganz einfach: Gegen etwa 14.45 Uhr klopfte es an unsere Tür, die Putzfrau kam herein und sagte viele viele Sachen auf Vietnamesisch. Wir haben natürlich kein Wort verstanden, da aber ein kleiner Vietnamese mit Gasmaske, einem ‘Sack’ auf dem Rücken aus dem ein Schlauch herausragte, den er wiederum in der Hand hielt hinter ihr stand, konnten wir zumindest erahnen, dass wir das Zimmer verlassen sollten. Als wir auf dem Weg zur Tür waren fing man schon an zu sprühen, draußen angekommen stießen wir dann auf den Rest unserer Gruppe aus diesem Stockwerk. Trotz geöffneter Türe, Klimaanlage und Ventilator stinkt es noch immer zu sehr nach Insektenspray, als dass wir wieder in das Zimmer wollten. Mal gespannt, wie das später zum Schlafengehen hin aussieht.
Das Ganze in Deutschland? Unmöglich =P.
Wir haben übrigens erfahren, dass in Hoi An die Regenzeit begonnen hat, die noch ungefähr sechs Monate andauern soll. Na super. Allerdings habe ich auch die Nummer meiner Chefin bekommen, die dieses Wochenende nach Hanoi kommen wird. Sie würde mich gerne zum Essen oder Trinken einladen, deshalb werde ich sie jetzt einmal anrufen und einen Termin mit ihr ausmachen…
Das Ganze in Deutschland? Unmöglich =P.
Montag, 7. September 2009
Verkehrte Welt
Sara schnitt mir die Haare auf dem Gang, damit nichts an die Kleidung kam hatte ich bei ca. 35 Grad eine Regenjacke an. Wir saßen auf den Sesseln aus unserem Zimmer, es muss wohl ein recht kurioses Bild gewesen sein. Während dem Schneiden kam immer wieder ein: Oh, ich kann das nicht, ich schneide dir Zacken rein. Wurde dann aber doch. Während diesen 20 Minuten liefen mehrere Vietnamesen über den Gang. Es hat sei nicht interessiert. Am Hoam Kiem See stehen abends ältere Frauen in einer Reihe hintereinander und klopfen sich gegenseitig auf den Rücken. Auch keines Blickes wert. Wenn wir aber die Straße überqueren, einen Supermarkt betreten oder auf einer Bank sitzen… Verkehrte Welt.
Sonntag, 6. September 2009
Bác Tràng
Dort liefen auch viele Hunde rum, wunderschöne große Hunde, alle für die Pfanne...Die Begründung einiger Leute: 'Hier werden nur hässliche Hunde gegessen, also hab ich kein Problem deshalb' wird hiermit hinfällig ;-).
Als wir in Bàc Tràng ankamen sind wir gleich in eine Werkstatt, in der schon eine Gruppe Vietnamesen saß, die töpfterte. Komischerweise wurden wir in dem kleinen Ort weniger angestarrt, vielleicht kam es mir aber auch nur so vor, weil nicht so viele Menschen dort waren...Whatever. Wir saßen dann auf ungefähr 20 Zentimeter hohen Hockern, vor uns eine Drehplatte und ein Haufen Ton. Danach haben wir alles nachgemacht, was der Töpfermeister gemacht hat. Komischerweise hat es nicht ganz so geklappt =P. Er hat uns dann geholfen und nun habe ich eine aschenbechergroße Schüssel. Um die Zeit des Brennens zu überbrücken sind wir zuerst unter einem Schilfdach Essen gegangen und haben uns dann auf dem Töpfermarkt umgeschaut.
Samstag, 5. September 2009
Von Vietnamesen, Deutschen und der Blatta Orientalis
Seit diesen traumatischen Erlebnis sorgt ein eiskaltes Zimmer dafür (die Klimaanlage ist immer voll aufgedreht), dass keine Tiere mehr durch die Zentimetergroßen Spalte unserer Türe kommen können. Auf Wiedersehen Semras, oder besser: Lebt wohl.
Jetzt zu den Menschen hier. Vietnamesen sind sehr stolze Menschen, immer freundlich, zuvorkommend und gut gekleidet. Vor allem junge Frauen legen sehr viel Wert auf ihr Äußeres, außer einigen Schlafzeug-Faux-Pas sind immer alle sehr modern gekleidet. Die meisten tragen außerdem unglaublich hohe Schuhe, ich weiß nicht wie sie jeden Tag so rumlaufen können, ich bin doch recht zufrieden mit meinen Turnschuhen ;-).
Irgendwie scheinen sie auf europäisches Aussehen zu stehen, auf dem Markt wurde wir sogar als ‘Puppen’ bezeichnet, was hier wohl ein Kompliment ist xD. Es ist eigentlich immer ganz lustig, wenn die Vietnamesen mit denen wir unterwegs sind alles übersetzen, die Leute scheinen direkt vor uns über uns zu reden… Komplimente bleiben auch nicht aus, begrüßt werden wir meist nicht mit Hallo sondern einem: “Wo ist Joscha?”, nach dem sehr viele Vietnamesinnen verrückt sind oder Sara wird dauernd fotografiert.
Eva sagte letztens, dass es als Folge des Vietnamkrieges sehr viele Behinderte hier gäbe, gesehen habe ich aber noch keine… Außer vielleicht einen, der einfach meine Hose hochgezogen hat, um meine Beine anzulangen. Ich hoffe zumindest für ihn, dass er geistig behindert ist ;-).
Die letzten beiden Wochen sind sehr schnell vergangen, wir haben die Sehens- würdigkeiten angesehen (das Ho-Chi-Minh Museum, den Literaturtempel und das Ethnologische Museum) und sind für eine halbe Million in die Ha Long Bucht gefahren, um dort eine Nacht auf einem Boot zu verbringen. War mir ein bisschen zu touristisch, aber doch sehr schön. Erst sind wir auf eine Insel gefahren und haben dort eine Tropfsteinhöhle besichtigt, danach sind wir weiter raus gefahren und durften schließlich schwimmen. Die Vorfreude auf eine Abkühlung stieß jedoch auf Enttäuschung, das Wasser war nicht kälter… Am nächsten morgen sind wir dann Kajak gefahren, unter einem kleinen Tunnel einer Insel durch in eine kreisförmige Bucht. Es wäre so schön dort gewesen wenn nicht die ganzen Touristenboote dort Öl verloren und Besucher ihren Müll ins Wasser geworfen hätten.Im Russenladen von den Hanoi Towers haben wir uns jetzt mir großen ‘The North Face’ Rucksäcken eingedeckt, ich hoffe es kommt zu eines Rucksacktour, Mama ;-).
Außerdem haben wir rausgefunden, dass es wahrscheinlich billiger ist, wenn man hierher mit Vietnam Airlines fliegt. Es muss allerdings in Vietnam gebucht werden, das heißt ich müsste das machen. Ich weiß allerdings nicht, wir man dann zum Ticket kommt, zuschicken wäre ja blöd. Aber E-Tickets müssten die ja auch hier haben…
In Sachen Verkehr bin ich auch noch zu neuen Erkenntnissen gekommen: Ticketverkäufer im Bus schauen einen manchmal traurig an, wenn man ihnen seine Monatskarte zeigt, Busse sind sehr niedrig, André mit seinen zwei Metern steht prinzipiell mit zur Seite gebeugten Kopf da. Außerdem gibt es circa 30 Unfälle pro Tag in Hanoi, darunter sehr viel mit Todesfolge. Einen Unfall hat schon jemand aus unserer Gruppe miterlebt, allerdings nur passiv. Derjenige der eine Frau angefahren hat, wollte nichts damit zu tun haben. Anders als in Deutschland wurde sie einfach in ein Taxi gelegt und ins Krankenhaus gefahren. Daraufhin ging es wie gewohnt weiter. Keine Polizei, keine Unfallprotokoll, keine Zeugenvernehmung.
Man kann es fast nicht glauben, aber Tokio Hotel hat inzwischen auch Vietnam erobert, genauso bekannt scheint auch Yvonne Catterfeld zu sein. Als Sara sagte, dass sie erstere nicht besonders mag, stiegen einem vietnamesischen Fan Tränen in die Augen, sie war anscheinend sehr verletzt. Danach durfte Sara erfahren, dass sie mit ihren Haaren dem Schlagzeuger der Band ähnelt =P.
Gestern mussten wir sogar ‘Durch den Monsun’ singen.
Von ehemaligen Freiwilligen haben wir übrigens erfahren, wie unser Haus sein wird. Es wird wohl zwei Stockwerke haben, unten mit Eingangshalle, Wohnzimmer, Küche und haben, im oberen Stock dass vier Schlafzimmer und ein weiteres Bad. Außerdem soll es eine Dachterrasse geben, juhu.
Was ich außerdem super finde ist, dass es dort wohl kaum Autos und Mofas gibt, man ist eher mit dem Fahrrad unterwegs. Sara und ich freuen uns auf weniger Stress, mehr Ruhe und ein ungefährliches Straße überqueren. Am 14. September fliegen wir morgens hin, am 15 fange ich dann an zu arbeiten. Da bin ich ja mal gespannt (-:.
Mittwoch, 19. August 2009
Hommage an das Essen
Um meiner Mitgliedschaft bei Skat alle Ehre zu machen werde ich nun ein wenig vom Essen in den Flugzeugen berichten:
Zum Abendessen gab es Paneer Paratha, eine Spezialität meines Lieblingsinders in Heidelberg. Gut, es hätte auch thailändisch sein können, schließlich waren wir auf dem Weg dorthin. Trotzdem lecker. Zum Frühstück gab es dann Palak Paneer mit Ei. Hat mich gefreut, bestelle ich schließlich meistens bei Raja Rani zu meinem Paneer Paratha dazu. Bei Thai Airways habe ich dann vegane Kost bekommen. War gar nicht gut. Zuviel kaltes komisches Gemüse und süße Brötchen mit gesalzener Margarine.
Hier in Vietnam war ich bisher erst einmal essen, Frühstück und Abendessen gab es nicht, jaja Kim, ich hol mir nicht heimlich Pizza ;-). Zur Vorspeise gab es eine Suppe die mit Eiweiß verdickt war. Sah aber eher aus als wäre es einfach nur Eiweiß, bzw. hat so geschmeckt. Dann gab es noch zusammenbappender Reis, was ganz gut war, so sind die Brocken nicht von den Stäbchen gefallen. Chinakohl hab ich nicht probiert, der frittierte Mais war aber super! Dann gabs noch Fleisch, Pommes, verschiedene Dips und zum Nachtisch Melone. War ziemlich lecker das Essen, hat so gut wie nichts gekostet, für ein Skatmitglied allerdings zu gesund.
Gut, soviel hierzu, jetzt das, was andere Menschen als Semi, Kim und Annika interessieren könnte…
Der erste Flug war angenehm, konnte zwar nicht viel schlafen, aber das war ganz gut so. Bin hier todmüde um Mitternacht ins Bett gefallen, also bei euch 19 Uhr abends, Jetlag blieb daher aus. Gegen Ende gabs zwar ein Unwetter und wir konnten nicht landen, dauerte aber nur eine Stunde länger. Der zweite Flug war ziemlich schnell vorbei, Stewards und Stewardessen waren alle asiatisch und trugen schöne bunte Kostüme, außerdem haben sie uns ein Blumengesteck geschenkt und alle mit dem traditionellen Gruß empfangen und verabschiedet.
Am Flughafen wurden wir dann von Eva und Huyen empfangen, den weltwärts-Koordinatoren vor Ort. Wir fuhren mit ihnen in die Stadt hinein und bekamen unser erstes Geld. Ich bin jetzt übrigens Millionärin, ein paar weitere werden noch auf das Konto überwiesen, jaja. Da es schon sehr spät war, habe ich nicht mehr wirklich viel von der Stadt sehen können, bis auf die Menschen die auf dem schmalen mit Gras bewachsenen Mittelstreifen zwischen zwei Straßen saßen und sich wie auch immer beschäftigten. Hier hielten sich die Menschen noch an die Einhaltung ihres Fahrstreifens, bei nicht durch Erhöhungen getrennten Wegen interessiert es niemanden auf welcher Spur er jetzt fährt.
Der Verkehr ist sowieso katastrophal, Ampeln sind recht sinnlos und Mofas auf denen zum Teil vier Leute, also Eltern und zwei Kinder sitzen sehen auch nicht gerade vertrauenerweckend aus. Es gibt tausende davon, die hupend durch die Stadt düsen. Eins haben wir heute aber gelernt: Einfach rüber laufen, andeuten was man machen will und auf keinen Fall anhalten. Wurde nur einmal fast angefahren, also hat schon geklappt so. Bis zum 14 September wohne ich noch hier in Hanoi, im guesthouse der Universität. Mein Bett ist 1,40 m groß und recht kurz, aber passt schon irgendwie. Kühlschrank und Fernseher stehen hier auch rum außerdem steht auf dem Tisch ein Teeservice, oh ja! Im Bad hingen auch ein Massageschwamm und eine Badehaube xD. Einen Duschvorhang gibt es nicht, also wird beim duschen immer alles nass, es schimmelt auch schon ziemlich und bei so einem Badezimmer eine Holztüre einzubauen ist auch nicht sonderlich intelligent. Ist aber auch kein Wunder, dass alles schimmelt, als wir aus dem Flugzeug in diesen Tunnel gelaufen sind ist uns unglaublich schwüle Luft entgegen gekommen. In Thailand war das gar nicht so, vielleicht auch weil es dort geregnet hat! Es hat sich angefühlt wie im Reptilienhaus vom Luisenpark Mannheim, das ich eigentlich ,wenn möglich meide. Schlimmer ist aber das Betreten von Gebäuden wie der Bank oder dem Hanoi Tower. Man wird nicht nur mit einem Gerät auf erhitzte Temperatur untersucht (aus Angst vor diversen Grippeerkrankungen, es laufen hier auch total viele Menschen mit bunt gemustertem Mundschutz rum), sondern wird auch noch von einer Klimaanlage auf Höchststufe begrüßt (Sinitus lässt grüßen -.-). Manchmal hätte ich dann doch gerne einen Pulli…
Nachdem wir einige Formulare unterschrieben hatten und vom Landesdirektor begrüßt worden waren, gingen wir in ein kleines Restaurant, dass man über eine unbeschreiblich kleine und viele Stockwerke hohe Wendeltreppe erreichen konnte. Danach ging es zur Bank, wo wir ein Konto eröffnen mussten und dann zu einem Fotografen, der aussah wie der Zen-Meister von MTV. Außerdem haben wir eine Sim Karte für 45 000 VnD gekauft, auf der wir ein Guthaben von 50 000 VnD drauf war. Ein Telefonat nach Deutschland hat nur ein paar Cent gekostet, wie der Rest hier auch. Vor allem für Raucher ist das hier ein Paradies, Trinker hätten allerdings auch ihren Spaß. Meine Handynummer könnt ihr von Ska, Pimfie oder meinen Eltern haben, morgen schick ich sie ihnen. Denkt aber bitte an die Zeitverschiebung ;-). So, Sara und ich werden uns jetzt mit der Vietnamesich--CD-Rom beschäftigen, ab morgen haben wir Unterricht…
Heute ging es um 7:30 los: An der Universität Hanoi wurden wir von Tâng, einer Deutschlehrerin, die zwei Jahre in Kassel studiert hat, unterrichtet. Zum Glück gab es dort etwas zu trinken und Kekse, weil kaum einer von und hatte Lust gehabt früher aufzustehen um zu duschen. Die Tatsache, dass ich zu blöd bin mir die Aussprache der Buchstaben des Alphabets zu merken bzw. nachzusagen spricht für sich. Hab mich doch recht blöd angestellt. Das man Wörter auf sechs verschiedene Arten betont macht es auch nicht leichter, wir konnten bei dem Wort ma nur zwei Bedeutungen zu 90% (laut Tâng, war aber vielleicht nur zur Aufmunterung gedacht =P)aussprechen xD.
Nach vielen Stunden (habe das meiste schon wieder vergessen und muss es mir jetzt noch mal anschaun) sind wir dann in die Mensa gegangen um zu essen. Mein Teller war so voll geschaufelt, dass ich nicht alles essen konnte, zur Abwechslung gab es mal wieder Reis mit Gemüse für nur 12 000 VnD. Dann fuhren wir das erste Mal mit dem Bus und ich unterhielt mich mit Phuong, einem Germanistikstudenten, der jetzt für vier Jahre nach Bonn an die Uni kommen wird. Obwohl es erst zwei oder drei Uhr war bin ich todmüde ins Bett gefallen und sofort eingeschlafen. Bei der Hitze heute von 38 Grad auch kein Wunder. Eva sagte, das wäre erst so set wir hier sind…Puh.Überlege gerade mir die Haare schneiden zu lassen, aber natürlich war ich bisher zu feige ;-) Auf wetter.com steht es wären 29 Grad und es würde regnen. Schön wärs. Schnip Schnap Haare ab?
Heute kamen Deutschstudenten, um mit uns zu arbeiten. "Meine" hatte großen Spaß dabei, als ich vorgelesen habe, sie musste sich öfter ein Lachen verkneifen. Auch nach tausend mal nachsprechen konnte ich viele Wörter nicht richtig aussprechen. Sie sagte, es wäre eine einfache Sprache. Ja klar.
Was auch nicht gerade toll ist, ist das Huyen gesagt hat, sie würde die Vietnamesen in Hoi An kaum verstehen können wegen dem Dialekt. Freude.
(= Liebste Grüße ins 12 000 Kilometer entfernte Deutschland , vor allem an mein Omili =)
Zum Abendessen gab es Paneer Paratha, eine Spezialität meines Lieblingsinders in Heidelberg. Gut, es hätte auch thailändisch sein können, schließlich waren wir auf dem Weg dorthin. Trotzdem lecker. Zum Frühstück gab es dann Palak Paneer mit Ei. Hat mich gefreut, bestelle ich schließlich meistens bei Raja Rani zu meinem Paneer Paratha dazu. Bei Thai Airways habe ich dann vegane Kost bekommen. War gar nicht gut. Zuviel kaltes komisches Gemüse und süße Brötchen mit gesalzener Margarine.
Hier in Vietnam war ich bisher erst einmal essen, Frühstück und Abendessen gab es nicht, jaja Kim, ich hol mir nicht heimlich Pizza ;-). Zur Vorspeise gab es eine Suppe die mit Eiweiß verdickt war. Sah aber eher aus als wäre es einfach nur Eiweiß, bzw. hat so geschmeckt. Dann gab es noch zusammenbappender Reis, was ganz gut war, so sind die Brocken nicht von den Stäbchen gefallen. Chinakohl hab ich nicht probiert, der frittierte Mais war aber super! Dann gabs noch Fleisch, Pommes, verschiedene Dips und zum Nachtisch Melone. War ziemlich lecker das Essen, hat so gut wie nichts gekostet, für ein Skatmitglied allerdings zu gesund.
Gut, soviel hierzu, jetzt das, was andere Menschen als Semi, Kim und Annika interessieren könnte…
Der erste Flug war angenehm, konnte zwar nicht viel schlafen, aber das war ganz gut so. Bin hier todmüde um Mitternacht ins Bett gefallen, also bei euch 19 Uhr abends, Jetlag blieb daher aus. Gegen Ende gabs zwar ein Unwetter und wir konnten nicht landen, dauerte aber nur eine Stunde länger. Der zweite Flug war ziemlich schnell vorbei, Stewards und Stewardessen waren alle asiatisch und trugen schöne bunte Kostüme, außerdem haben sie uns ein Blumengesteck geschenkt und alle mit dem traditionellen Gruß empfangen und verabschiedet.
Nachdem wir einige Formulare unterschrieben hatten und vom Landesdirektor begrüßt worden waren, gingen wir in ein kleines Restaurant, dass man über eine unbeschreiblich kleine und viele Stockwerke hohe Wendeltreppe erreichen konnte. Danach ging es zur Bank, wo wir ein Konto eröffnen mussten und dann zu einem Fotografen, der aussah wie der Zen-Meister von MTV. Außerdem haben wir eine Sim Karte für 45 000 VnD gekauft, auf der wir ein Guthaben von 50 000 VnD drauf war. Ein Telefonat nach Deutschland hat nur ein paar Cent gekostet, wie der Rest hier auch. Vor allem für Raucher ist das hier ein Paradies, Trinker hätten allerdings auch ihren Spaß. Meine Handynummer könnt ihr von Ska, Pimfie oder meinen Eltern haben, morgen schick ich sie ihnen. Denkt aber bitte an die Zeitverschiebung ;-). So, Sara und ich werden uns jetzt mit der Vietnamesich--CD-Rom beschäftigen, ab morgen haben wir Unterricht…
Heute ging es um 7:30 los: An der Universität Hanoi wurden wir von Tâng, einer Deutschlehrerin, die zwei Jahre in Kassel studiert hat, unterrichtet. Zum Glück gab es dort etwas zu trinken und Kekse, weil kaum einer von und hatte Lust gehabt früher aufzustehen um zu duschen. Die Tatsache, dass ich zu blöd bin mir die Aussprache der Buchstaben des Alphabets zu merken bzw. nachzusagen spricht für sich. Hab mich doch recht blöd angestellt. Das man Wörter auf sechs verschiedene Arten betont macht es auch nicht leichter, wir konnten bei dem Wort ma nur zwei Bedeutungen zu 90% (laut Tâng, war aber vielleicht nur zur Aufmunterung gedacht =P)aussprechen xD.
Nach vielen Stunden (habe das meiste schon wieder vergessen und muss es mir jetzt noch mal anschaun) sind wir dann in die Mensa gegangen um zu essen. Mein Teller war so voll geschaufelt, dass ich nicht alles essen konnte, zur Abwechslung gab es mal wieder Reis mit Gemüse für nur 12 000 VnD. Dann fuhren wir das erste Mal mit dem Bus und ich unterhielt mich mit Phuong, einem Germanistikstudenten, der jetzt für vier Jahre nach Bonn an die Uni kommen wird. Obwohl es erst zwei oder drei Uhr war bin ich todmüde ins Bett gefallen und sofort eingeschlafen. Bei der Hitze heute von 38 Grad auch kein Wunder. Eva sagte, das wäre erst so set wir hier sind…Puh.Überlege gerade mir die Haare schneiden zu lassen, aber natürlich war ich bisher zu feige ;-) Auf wetter.com steht es wären 29 Grad und es würde regnen. Schön wärs. Schnip Schnap Haare ab?
Heute kamen Deutschstudenten, um mit uns zu arbeiten. "Meine" hatte großen Spaß dabei, als ich vorgelesen habe, sie musste sich öfter ein Lachen verkneifen. Auch nach tausend mal nachsprechen konnte ich viele Wörter nicht richtig aussprechen. Sie sagte, es wäre eine einfache Sprache. Ja klar.
Was auch nicht gerade toll ist, ist das Huyen gesagt hat, sie würde die Vietnamesen in Hoi An kaum verstehen können wegen dem Dialekt. Freude.
(= Liebste Grüße ins 12 000 Kilometer entfernte Deutschland , vor allem an mein Omili =)
Montag, 3. August 2009
Ja ich weiss, es war ne geile Zeit, uns war kein Weg zu weit. Ihr fehlt mir (jetzt schon).
Mit dem Ohrwurm
„Oh soleil, tu m'as tellement manqué,
oh soleil, alors je vais au Vietnam,
oh soleil, tu m'as tellement manqué,
j'attends que tu sois levé, j'attends que tu sois réveillé.“ genieße ich die letzten Stunden zu Hause. Der Koffer ist gepackt, war schon komisch für ein Jahr nur 20 Kilo mitnehmen zu dürfen. Außerdem sind da Sachen drin, die gar nicht wirklich meine sind, also schon, aber die wurden nur gekauft um sich an den vietnamesischen Kleidungsstil und Klima anzupassen. Und nein, ich trage jetzt keine rosa Hello Kitty Sachen (um das Gerücht aufzuheben ;-)). Als Fan langer Jeans hab ich mir bei gerade 38 Grad aber wohl das falsche Land ausgesucht =P.
An alles zurückdenkend, vor allem die Überraschungs- party =)=) bleibt nur noch Folgendes zu sagen:
„Merci, merci, merci, merci,
je dit merci à ma famille, je dit merci à mes amis.
Merci, merci, merci, ohoho.
J’ai écrit cette chanson, pour dire merci à ma famille,
pour dire merci à mes parents, c’est beau.
Pour papa et pour ma maman,
pour ma Pimfie et les amis que je connaît depuis l’enfance.
Merci, merci, merci, merci de m’avoir soutenu toute ma vie.
Sonntag Abend geht der Flug, Vorfreude? Oh ja, diesmal zur Abwechslung italienisch.
„Penso che un sogno così non ritorni mai più,
mi dipingevo le mani e la faccia di blu.
Poi d'improvviso venivo dal vento rapito,
e incominciavo a volare nel cielo infinito.
Volare, oh oh.
Cantare, ohohoho.
Nel blu dipinto di blu,
felice di stare lassù.
E volavo, volavo felice,
più in alto del sole ed ancora più su.
Mentre il mondo pian piano spariva, lontano laggiù,
una musica dolce suonava soltanto per me.
Es geht los!
„Je prends mon sac et je jette quelque chose à habiller dedans, la casquette sur la tête, je n'ai pas besoin grand-chose, pour ne pas rester stocké, je vais aller voyager, c'est une bonne possibilité d ouvrir son esprit et comprendre la vie, c'est une bonne possibilité d ouvrir son esprit et comprendre la vie. “
„Oh soleil, tu m'as tellement manqué,
oh soleil, alors je vais au Vietnam,
oh soleil, tu m'as tellement manqué,
j'attends que tu sois levé, j'attends que tu sois réveillé.“ genieße ich die letzten Stunden zu Hause. Der Koffer ist gepackt, war schon komisch für ein Jahr nur 20 Kilo mitnehmen zu dürfen. Außerdem sind da Sachen drin, die gar nicht wirklich meine sind, also schon, aber die wurden nur gekauft um sich an den vietnamesischen Kleidungsstil und Klima anzupassen. Und nein, ich trage jetzt keine rosa Hello Kitty Sachen (um das Gerücht aufzuheben ;-)). Als Fan langer Jeans hab ich mir bei gerade 38 Grad aber wohl das falsche Land ausgesucht =P.
„Merci, merci, merci, merci,
je dit merci à ma famille, je dit merci à mes amis.
Merci, merci, merci, ohoho.
J’ai écrit cette chanson, pour dire merci à ma famille,
pour dire merci à mes parents, c’est beau.
Pour papa et pour ma maman,
pour ma Pimfie et les amis que je connaît depuis l’enfance.
Merci, merci, merci, merci de m’avoir soutenu toute ma vie.
Sonntag Abend geht der Flug, Vorfreude? Oh ja, diesmal zur Abwechslung italienisch.
„Penso che un sogno così non ritorni mai più,
mi dipingevo le mani e la faccia di blu.
Poi d'improvviso venivo dal vento rapito,
e incominciavo a volare nel cielo infinito.
Volare, oh oh.
Cantare, ohohoho.
Nel blu dipinto di blu,
felice di stare lassù.
E volavo, volavo felice,
più in alto del sole ed ancora più su.
Mentre il mondo pian piano spariva, lontano laggiù,
una musica dolce suonava soltanto per me.
Es geht los!
„Je prends mon sac et je jette quelque chose à habiller dedans, la casquette sur la tête, je n'ai pas besoin grand-chose, pour ne pas rester stocké, je vais aller voyager, c'est une bonne possibilité d ouvrir son esprit et comprendre la vie, c'est une bonne possibilité d ouvrir son esprit et comprendre la vie. “
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